
Um 1136 gründeten Benediktinermönche auf dem heutigen Schloßberg ein Kloster, das man als Wiege der Stadt Chemnitz bezeichnen kann, denn die Stadt selbst entstand erst später. Der ursprüngliche Bau in Form einer romanischen Basilika, von dem im Kircheninneren noch der älteste Raum in Chemnitz, die romanische Kapelle zeugt, wurde Anfang des 16. Jahrhunderts in eine spätgotische Hallenkirche umgestaltet. Das eindrücklichste Kunstwerk ist die aus einem Eichenstamm geschnitzte Geißelsäule von 1515, kunsthistorisch wertvoll auch das steinerne „Nordportal“, sowie Tafelgemälde von Altären aus der Werkstatt Lukas Cranachs im Chorraum. Als Kunstwerk des 21.Jahrhunderts besticht die neu gebaute Vleugels-Orgel mit ihrem farbig gestalteten Prospekt.
Die Kirche ist von April bis Oktober geöffnet: Di bis Fr von 15:00 bis 17:00 Uhr, an Sa, So und Feiertagen von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie zu Gottesdiensten und Veranstaltungen.